Laubholz-Spezialist Danzer verzeichnet Umsatz-Plus

Das Laubholzunternehmen Danzer, das auf Holz aus gemäßigten Wäldern der nördlichen Hemisphäre spezialisiert ist, verzeichnete 2025 eine Umsatzsteigerung von rund 4,5 Prozent auf 169 Millionen Euro. In einem von Herausforderungen geprägten Jahr konnte Danzer seine Position behaupten und ausbauen. Strategisch setzt das weltweit tätige Unternehmen konsequent auf technische Furniere, die die gestalterischen und funktionalen Möglichkeiten von Echtholz erweitern.

Die Danzer AG blickt auf ein gutes, wenn auch herausforderndes Jahr 2025 zurück: Das Unternehmen steigerte den Umsatz von 166 Millionen Euro (2024) auf 169 Millionen Euro. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz damit um rund 4,5 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden blieb mit 1.008 Beschäftigen nahezu stabil. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten, eine schwache Baukonjunktur in Europa sowie eine beschleunigte Konsolidierung der Branchenkapazitäten sorgten für ein schwieriges Marktumfeld. Zusätzlich verschärften die US-Zölle das internationale Handelsklima und lösten weitere Marktturbulenzen aus. Dass Danzer in diesem Kontext ein Umsatzwachstum von deutlich über vier Prozent erzielen konnte, bestätige die Resilienz des Geschäftsmodells, wie es in einer Mitteilung dazu heißt.

„2025 war kein einfaches Jahr – weder für unsere Branche noch für den Welthandel insgesamt. Umso mehr freut es mich, dass wir unsere Position nicht nur gehalten, sondern weiter ausgebaut haben. Das ist das Ergebnis konsequenter strategischer Arbeit der vergangenen Jahre“, betont Hans-Joachim Danzer, CEO des Unternehmens. Der Laubholzspezialist treibt neben dekorativen Furnieren und Parkettlamellen die Entwicklung technischer Furniere gezielt voran: Durch die Produktion neuer Furnierstrukturen und die Kombination mit Materialien wie den Metallen Aluminium, Kupfer und Messing entstehen Oberflächen, die mit natürlich gewachsenem Holz so nicht realisierbar wären.

Dieser Ansatz eröffnet Designern und Verarbeitern neue gestalterische Möglichkeiten bei gleichzeitig planbarer Qualität und gesicherter Verfügbarkeit. Danzer positioniert sich damit als Innovationsführer an der Schnittstelle von Natur und Technologie. „Wir erweitern die Grenzen dessen, was mit Holz möglich ist. Unsere technischen Furniere kombinieren die Ästhetik und Wärme von Echtholz mit Eigenschaften und Formen, die die Natur allein nicht liefern kann. Das ist der Weg, auf dem wir uns als Unternehmen weiterentwickeln und der uns von reinen Rohstofflieferanten unterscheidet“, erklärt Hans-Joachim Danzer.

Ein weiteres zentrales Thema für Danzer bleibt die Nachhaltigkeit – auch angesichts der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), die trotz ihrer Verschiebung weiterhin die Branche beschäftigt. Danzer hat bereits 2025 die notwendigen internen Prozesse und Nachweissysteme implementiert und ist auf die Anforderungen der EUDR vorbereitet. Das zahlt sich zunehmend aus: Immer mehr Kunden wählen ihre Lieferanten gezielt danach aus, ob diese die kommenden regulatorischen Anforderungen erfüllen können. Als verlässlicher Partner mit lückenlosen Due-Diligence-Prozessen und einer nahezu vollständig zertifizierten Holzversorgung profitiert Danzer von diesem Trend. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, lange bevor die EUDR verpflichtend wird. Und wir merken, dass Kunden das honorieren: Wer sich jetzt schon mit den Anforderungen von morgen beschäftigt, wählt Danzer als Partner. Das ist für uns ein klarer Wettbewerbsvorteil“, unterstreicht Hans-Joachim Danzer.

Für das laufende Jahr 2026 bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll: Die Branchenkonsolidierung setzt sich voraussichtlich fort, das internationale Handelsklima dürfte weiterhin belastet bleiben. Danzer sieht sich für dieses Umfeld aber gut aufgestellt – mit einem klaren strategischen Fokus, einer stabilen Belegschaft und einem Produktportfolio, das konsequent auf Differenzierung und technologische Innovation setzt. „Wir blicken weiter optimistisch nach vorn, weil wir wissen, dass wir auf einem guten Weg sind. Danzer wird seine technologische Kompetenz ausbauen und bietet den Kunden weiterhin Lösungen an, die ihnen echten Mehrwert bringen“, schließt Hans-Joachim Danzer.

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