Weinig stärkt „Transformation 2027“ mit Zukunftstarifvertrag

Die Weinig Gruppe und ihr Konzernbetriebsrat haben sich gemeinsam mit den Tarifpartnern IG Metall und Arbeitgeberverband Südwestmetall auf einen Zukunftstarifvertrag geeinigt. Das Unternehmen schreibt dazu: „Die im vergangenen Jahr gesetzten Ziele der ,Transformation 2027´ werden damit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gleichermaßen getragen und unterstützt. In intensiven Gesprächen sind die Parteien in den vergangenen Wochen aufeinander zugegangen. Eine ergänzende Konzernbetriebsvereinbarung regelt die betriebliche Umsetzung an den einzelnen Standorten. Strukturelle Veränderungen gehen nun Hand in Hand mit verbindlichen Zusagen an die Beschäftigten. Die Einigung schafft einen verlässlichen Rahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.“
Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Weinig Gruppe, sagt dazu: „Wir wissen genau, welche Herausforderungen vor uns liegen und welche Schritte jetzt erforderlich sind. Mit dem Zukunftstarifvertrag haben wir die Grundlage geschaffen, die Transformation gemeinsam und konsequent umzusetzen. Mit dieser Maßnahme schaffen wir es, die verbleibenden deutschen Standorte leistungsfähiger aufzustellen. Jetzt geht es darum, diesen Weg geschlossen weiterzugehen.“
Rainer Haag, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats: „Die Stärke von Weinig liegt in unserem Zusammenhalt. Die Beschäftigten leisten mit dieser Vereinbarung einen erheblichen Beitrag zur Zukunft des Unternehmens. Dafür haben wir verbindliche Zusagen erreicht: Keine betriebsbedingten Kündigungen, eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg und die Zusage, dass Innovationen aus der Belegschaft gehört werden. Beide Seiten haben das große Ganze im Blick – dieser Zusammenhalt war entscheidend für die Einigung und ist die Basis für alles, was jetzt kommt.“
Harald Gans, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Tauberbischofsheim: „Der Zukunftstarifvertrag verfolgt ein zentrales Ziel: Die verbleibenden Standorte der Weinig Gruppe langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch verschiedene Maßnahmen wird ein fairer und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähiger Rahmen geschaffen. Weinig und die IG Metall stellen damit sicher, dass die Standorte auch in Zukunft attraktiv bleiben – für bestehende Mitarbeitende, für Auszubildende und für die kommende Generation. Und er zeigt auch, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaft konstruktiv zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die der gesamten Belegschaft und dem Unternehmen zugutekommen.“
Am Standort Malterdingen soll im Zuge der strukturellen Anpassungen die Produktion zum Jahresende 2026 eingestellt und an bestehende deutsche Produktionsstandorte der Weinig Gruppe verlagert werden. Die Produkte bleiben unverändert im Portfolio. Zudem bleiben Vertrieb, Service und Konstruktion in Malterdingen erhalten. Mit dem Programm „Transformation 2027“ gestaltet die Weinig Gruppe ihre Zukunft aktiv weiter. Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro in den vergangenen vier Jahren in moderne Produktionsstätten, Logistik, effiziente Prozesse und ein starkes Portfolio schaffe die Grundlage, Kunden weltweit langfristig noch leistungsfähiger, innovativer und verlässlicher zu begleiten.
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