Abschied von Johannes Sudbrock

Johannes Sudbrock, Inhaber und Geschäftsführer des Möbelunternehmens Sudbrock in Rietberg-Bokel im Kreis Gütersloh, ist jetzt wenige Tage nach seinem 62. Geburtstag krankheitsbedingt verstorben. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, hatte Sudbrock seit 1994 sein Unternehmen zum international erfolgreichen Möbelhersteller entwickelt – gekennzeichnet durch die industrielle Handwerksfertigung für lackierte, furnierte und massive Möbel aus nachhaltig regional gewonnenem Holz sowie durch die Fertigung nach Kundenwunsch. Nach Abitur und Bundeswehr studierte Johannes Sudbrock Wirtschaftsingenieurswesen in Rosenheim und arbeitete nach seinem Abschluss 1987 im technischen Controlling. 1989 trat er ins Familienunternehmen ein und führte das Regalsystem „Novita“ ein. Damit stieß der Hersteller, der einst mit Garderoben startete, in den Wohnbereich vor. 1994 wurde der damals 33-jährige Johannes Sudbrock neben seinem Vater Geschäftsführer. Als sich sein Vater 2002 zurückzog, wurde Sudbrock alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. Ein Wendepunkt stellte das Jahr 2005 dar: Mit dem Programm „Cubo“ erhielten die Möbel eine puristische Note. Seit 2017 trat das Unternehmen als ganzheitlicher Anbieter von individuell planbaren Systemmöbeln auf. 2018 wurde Sudbrocks Ehefrau Theres ebenfalls Geschäftsführerin mit den Hauptaufgaben Marketing und Kommunikation. 2022 feierte das Unternehmen den 100. Geburtstag. Auch wurde ein neuer Geschäftsführer mit ins Boot geholt, der sich in alle Bereiche einarbeitete. Das Unternehmen beschäftigt rund 120 Mitarbeiter.
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