Heute beginnt die Xylexpo 2024 mit 260 Ausstellern in zwei Hallen

Rund 260 Aussteller haben sich zur Xylexpo 2024 angemeldet, die von heute an bis Freitag, 24. Mai, auf 25.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in den Hallen 1 und 3 des Messezentrums Fieramilano-Rho in Mailand stattfindet. Die Messe für Holzbearbeitungsmaschinen und Zubehör hat damit zu ihrem traditionellen Frühjahrstermin zurückgefunden, nachdem sie im Jahr 2022 einmalig in den Oktober verschoben worden war. Einige große Maschinenproduzenten werden dieses Mal fehlen. Messe-Chef Dario Corbetta ist zuversichtlich und rechnet mit der gleichen Besucherzahl wie 2022. Für den Geschäftsführer des Verbandes der italienischen Holzbearbeitungsmaschinen-Hersteller und Veranstalters Acimall ist die Rückverlegung der Messe in den Mai eine „Rückkehr zur Normalität“, da sie seit ihrer ersten Ausgabe 1968 immer im Frühjahr standfand.
Über die größten Messestände verfügen in diesem Jahr SCM, Felder, Nanxing, KDT, die Giardina Group und Albricci. Die SCM Group will als letzter verbliebener Big Player auf 1.500 m² Fläche ein neues Konzept versuchen. So sollen diesmal keine Maschinen, sondern nur digitale Lösungen in Form von „Technologie-Cornern“ gezeigt werden. Ergänzend dazu gibt es einen Shuttle-Transfer in das etwa eine halbe Stunde entfernte Werk der Unternehmenstochter Superfici in Villa Santa, wo ein großes „Grand Opening“ stattfindet.
Dario Corbetta ist überzeugt, dass die Xylexpo 2024 die aktuelle Situation des italienischen und internationalen Marktes widerspiegeln wird. Nachdem die Zahlen bei den Aufträgen und Umsätzen der Holzbearbeitungsmaschinen-Hersteller zwischen Ende 2022 und Mitte 2023 ihren Höchstand erreicht hatten, kehre die Xylexpo nun zu einer „Post-Covid-Realität“ zurück. Vom informativ-kommunikativen Blickwinkel aus könne er sagen, dass man in Italien und rund um den Globus eine gelungene Werbekampagne gestartet habe. Daher geht er davon aus, dass viele, auch internationale Kunden zur Xylexpo kommen werden. Überdies sind die italienischen Schulen und Universitäten aus der Branche eingeladen. Interessierten würden die Reisekosten finanziert, damit die Messe auch in Sachen Ausbildung ein wichtiger Faktor werde. Heutzutage sprächen alle europäischen Messen eher den Binnen- und weniger den kontinentalen Markt an. Besonders viele Besucher erwarte er deshalb aus Italien und den europäischen Nachbarländern.
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