Dieffenbacher: Erstes Technologie-Symposium fand Anklang

Mehr als 80 Teilnehmer von Holzwerkstoffherstellern aus aller Welt kamen jetzt zum dreitägigen Dieffenbacher-Technologie-Symposium in Heidelberg zusammen. „Wir waren überwältigt von der großen Resonanz“, freute sich Stefan Zipf, Leiter der Business Unit Wood bei Dieffenbacher. „Dass so viele Entscheider, Technologen und Holzwerkstoffexperten teils sehr weite Anreisen auf sich genommen haben, zeigt, dass wir mit dieser Veranstaltung einen Nerv getroffen haben.“
Den Auftakt des Technologie-Symposiums bildete ein abendliches Get-together, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, Kontakte zu knüpfen und sich mit den anderen Anlagenbetreibern, Geschäftsführern und Technologen auszutauschen. Der zweite Tag war durch eine Reihe von Vorträgen geprägt. Den Anfang machte Prof. Dr. Andreas Michanickl von der Technischen Hochschule Rosenheim. Im Anschluss an seinen Vortrag zu den Herausforderungen bei der Rohstoffversorgung referierten verschiedene Dieffenbacher-Experten zu Themen wie Altholzrecycling, insbesondere MDF, und Leimeinsparpotenzialen.
„Im Anschluss an jeden Vortrag haben wir alle Teilnehmenden gebeten, an kurzen interaktiven Live-Umfragen teilzunehmen, in denen es um Themen aus den Vorträgen und die aktuelle Situation in der Holzwerkstoffindustrie ging“, erklärt Dieffenbachers Leiter Technologie Daniel Schwartze. „Diese Ad-hoc-Meinungsbilder haben wir gemeinsam diskutiert. Das hat uns allen sehr wertvolle Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der Holzwerkstoffproduktion und des Produktionsmanagements sowie in Trends und die aktuelle Marktsituation verschafft“, so Schwartze weiter.
Um nicht nur in der Theorie über die Lösungen und Ansätze für die Holzwerkstoffproduktion zu sprechen, stand am Nachmittag der Besuch des Hauptsitzes in Eppingen an. Im Rahmen einer ausführlichen Werksbesichtigung inklusive Führung durch das Dieffenbacher-Technikum, das unternehmenseigene Versuchslabor und Testcenter, konnten die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen des Maschinen- und Anlagenbauers werfen.
Der dritte und letzte Tag des Symposiums widmete sich Themen wie Nachhaltigkeit, Prozessoptimierungen und Künstlicher Intelligenz. Die externen Redner Venla Hemmilä, Material & Technology Engineer bei Ikea, und Dr. Henrike Stephani vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik referierten über biobasierte Leime und die Möglichkeiten einer KI-gestützten Überwachung der Plattenoberfläche. Eine Podiumsdiskussion über Herausforderungen und Vorteile der Digitalisierung rundete das Programm des Symposiums ab.
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