„Transformation 2027“: Weinig Gruppe baut rund 400 Stellen ab

Die Weinig Gruppe baut rund 400 Stellen ab. Hauptsächlich werden an den deutschen Standorten strukturelle Anpassungen erfolgen. In einer Mitteilung heißt es zu den Hintergründen:
„Geopolitische Risiken wie die US-Handelspolitik, der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der fortdauernde Krieg in der Ukraine sorgen weiterhin für erhebliche Marktvolatilität. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass viele Unternehmen Investitionsentscheidungen verschieben. Davon betroffen sind sowohl der Maschinenbau als auch die holzverarbeitende Industrie. Die Weinig Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich durch ein herausforderndes Marktumfeld navigiert und sich dabei besser entwickelt als der Branchendurchschnitt.
Dennoch bleibt die aktuelle Auftragslage hinter den Erwartungen zurück. Um das Unternehmen langfristig gesund und resilient aufzustellen sind Anpassungen der globalen Kostenstrukturen an die veränderten Marktbedingungen notwendig. Es ist davon auszugehen, dass die Weltwirtschaft auch künftig von erheblichen Schwankungen und strukturellen Veränderungsprozessen geprägt sein wird. Die Dynamik der internationalen Wirtschaftsbeziehungen hat sich grundlegend verändert und wird dies weiter tun. Diese neue Realität gilt es anzunehmen und sich als Unternehmen entsprechend auszurichten.
Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, wird die Weinig Gruppe weltweit in den kommenden zwei Jahren das Maßnahmenprogramm ,Transformation 2027´ umsetzen. Das Programm zielt darauf ab, Effizienzpotenziale zu heben und die Kapazitäten an die volatile Marktentwicklung anzupassen, um sich nachhaltig resilient aufzustellen. Neben umfassenden Prozessoptimierungen beinhaltet es auch eine weltweite Kapazitätsanpassung, die voraussichtlich rund 400 Stellen betrifft. Hauptsächlich an den deutschen Standorten werden strukturelle Anpassungen erfolgen.
Die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden ist Weinig wichtig. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine sozialverträgliche Umsetzung aller notwendigen Veränderungen. Durch die konsequente Optimierung der globalen Kostenstruktur wird die Weinig Gruppe die Auswirkungen der bestehenden Krisen auf das Unternehmensergebnis begrenzen und sich gleichzeitig mittel bis langfristig für profitables Wachstum beim nächsten konjunkturellen Aufschwung positionieren. Sobald es konkrete Entwicklungen gibt, wird das Unternehmen zunächst die Mitarbeitenden und anschließend die Öffentlichkeit umfassend informieren.“
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In der HK 3/26 erwartet Sie ein großes Italien-Special: HK-Chefredakteur Markus Schmalz ist über den Brenner gereist und hat neben dem zu Egger gehörenden Holzwerkstoffhersteller SAIB den Beschlaghersteller FGV besucht, der 2024 von der Hettich-Gruppe übernommen wurde. Weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Möbelkante. Das Supplement „Türen-Magazin“ beleuchtet zudem neueste Entwicklungen aus der Branche.
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