50.000 Besucher aus 126 Ländern: Orgatec übertrifft Erwartungen

„Visionär, fokussiert und voller Dynamik“ – vom 22. bis 25. Oktober 2024 zeigte die Orgatec, wie die Arbeitswelt von morgen aussieht. Mit einem neu strukturierten Hallenlayout, themenspezifischen „Focus Areas“ und dem Work Culture Festival bestätigte sie ihre Rolle als internationale Leitmesse. 729 Aussteller aus 40 Ländern präsentierten auf 140.000 Quadratmetern Innovationen und Visionen für moderne Arbeitsumgebungen. Rund 50.000 Fachbesuchende aus 126 Ländern nutzten die Branchenplattform, um Kontakte zu knüpfen, neue Geschäftsbeziehungen zu entwickeln und Inspiration zu sammeln. Damit verzeichnete die Orgatec gegenüber der 2022er Ausgabe ein signifikantes Besucherwachstum – in herausfordernden Zeiten wie diesen sei dies ein starkes Zeichen für die Relevanz der Messe, wie die Veranstalter mitteilten.
„In enger Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA), haben wir mit der Orgatec eine zentrale Anlaufstelle für alle geschaffen, die die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten. Das deutliche Besucherwachstum unterstreicht die internationale Bedeutung dieser Leitmesse. Das zeigt einmal mehr, dass Interior-Messen in Köln hervorragend funktionieren – gemeinsam lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.
Helmut Link, Vorsitzender des IBA, ergänzt: „Das neue Messekonzept ist voll aufgegangen. Die Orgatec verwandelte sich mit dem Work Culture Festival in ein echtes Branchenspektakel. Der Erfolg sendet ein deutliches Signal: Eine starke Messe ist für unsere Industrie gerade in einer herausfordernden Konjunkturphase wichtig. Ein großartiges Event entsteht, wenn der Verband mit seinen Herstellern und die Messe partnerschaftlich zusammenarbeiten und die Bedürfnisse der Zielgruppen – Architekten, HR, Industrie, Dienstleistungen, um einige zu nennen – kennen und im Blick behalten. Die Orgatec 2024 hat nicht nur die neuesten Produkte, sondern auch die jetzt dringend benötigten Konzepte für Arbeitswelten mit Zukunft präsentiert.“
Die Messe überzeugte mit einem neu konzipierten Format, das die „Focus Areas“ ins Zentrum stellte und den Besuchenden Einblicke in die wichtigsten Trends und Entwicklungen der Arbeitswelt bot. Auf interaktiven Flächen wurden Themen wie Circular Economy, Augmented Reality, hybride Arbeitsräume, nachhaltige Materialtechnologien und smarte Gebäudemanagementlösungen beleuchtet, die praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Ansätze für die Arbeit von morgen aufzeigten. Um die Highlight-Flächen positionierten sich Aussteller, die ihre Produktinnovationen und Konzepte zu dem jeweiligen Fokus-Thema präsentierten.
Ein besonderes Highlight der Messe bildete das in enger Zusammenarbeit mit dem IBA, dem ideellen Träger der Orgatec, organisierte Work Culture Festival, das erstmals stattfand. Mit über 100 internationalen Speakern aus den Bereichen Architektur, Design, New Work und Trendforschung setzte das Festival wertvolle Impulse für die Transformation der Arbeitswelt. Im Mittelpunkt standen drei zentrale Themen – Team, Impact und Life – deren Vorstellung und Diskussion umfassende Einblicke in die Gestaltung produktiver, gesunder und nachhaltiger Arbeitsumgebungen gaben.
Renommierte Experten wie Sascha Lobo, Jette Hopp und Sabine Marcelis teilten in inspirierenden Keynotes und Podiumsdiskussionen ihre Ansichten zu aktuellen Herausforderungen. Zudem brachten prominente Persönlichkeiten, darunter Smudo und Ralf Rangnick, ihre eigenen branchenübergreifenden Zukunftsideen ein und eröffneten so neue Perspektiven. Eine weitere Neuheit war das Format „Hybrid Interior Design“. Während sich die Messe im Wesentlichen auf die Zukunft des Arbeitsplatzes konzentrierte, verfolgte dieser Teil in seinem Konzept und seiner Auswahl einen breiteren Ansatz und bot führenden Unternehmen Platz, die in ihren Kollektionen Wohn-, Gastgewerbe- und Büroeinrichtungen kombinieren. Premiummarken präsentierten hier auf runden „Circle“-Flächen und in galerieähnlichen Ständen ihre neuen Designs.
Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse, resümiert: „Nach vier erfolgreichen Messetagen steht fest: Die diesjährige Orgatec war die inhaltlich stärkste aller Zeiten. Gemeinsam mit dem IBA haben wir die Messe in einen dynamischen Themenhub verwandelt, der sowohl informiert als auch inspiriert. Die Orgatec als Businessfestival für die Zukunft der Arbeit zeigt, wie die Messen der Zukunft aussehen können: impulsgebend, erlebnisorientiert und höchst effizient.“
An der Orgatec 2024 beteiligten sich auf einer Bruttoausstellungsfläche von 140.000 Quadratmetern 729 ausstellende Unternehmen aus 40 Ländern. Der Auslandsanteil betrug 76 Prozent. Gemäß der den letzten Messetag einbeziehenden Schätzung, kamen rund 50.000 Fachbesuchende aus 126 Ländern zur Orgatec 2024, der Auslandsanteil lag bei rund 56 Prozent. Die nächste ORGATEC findet vom 27. bis 30. Oktober 2026 statt.
Aktuelles
Orgatec mit rund 40.000 Besuchern um 10.000 unter 2024er-Ausgabe
Die Orgatec brachte jetzt die internationale Workspace- und Contract-Branche in Köln zusammen. Unterm Strich ist die Messe gegenüber dem Ergebnis von 2024 mit 738 Ausstellern deutlich geschrumpft auf nurmehr 550 Unternehmen aus 39 Ländern. Der…
Weiterlesen ›Remmers Gruppe baut UK-Geschäft strategisch aus
Die Remmers Gruppe SE (Löningen) hat die Übernahme der Rustins-Gruppe erfolgreich abgeschlossen. Mit der Akquisition des traditionsreichen britischen Unternehmens stärkt die Unternehmensgruppe ihre Position im Vereinigten Königreich und erweitert ihr Geschäft um neue Produktangebote und…
Weiterlesen ›Surteco: Umsatz liegt mit 623,1 Mio. Euro um drei Prozent unter Vorjahr
In den ersten neun Monaten 2026 lag der Umsatz der Surteco Gruppe aufgrund anhaltend schwacher Nachfrage und den fehlenden Umsätzen aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich mit Imprägnaten im Mai 2025 mit 623,1 Mio. Euro um -3…
Weiterlesen ›Windmöller saniert sich über Schutzschirmverfahren
Die Geschäftsführung der Windmöller GmbH, Hersteller von Bodenbelägen und Akustiklösungen, hat beim zuständigen Amtsgericht Detmold einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen, nachdem es insbesondere die Bestätigung der dhs GmbH…
Weiterlesen ›Aktuelle Ausgaben:

In der HK 5/26 erwarten Sie neben einer Vorschau auf die Sicam in Pordenone zahlreiche Reportagen und Interviews – unter anderem mit Hanna Hesse von Hesse Lignal, André Dorner und Frank Nolte von Blum sowie Gregor Riekena von Häfele. Außerdem lesen Sie alles über die Ergebnisse des „Expertengipfels Personal“, der in der Lehrfabrik in Löhne stattfand.
Überdies informiert Sie das Supplement „MDF&Co.“-Magazin 2026 über neueste Entwicklungen der Branche.
Die aktuelle HK-Ausgabe und die Supplements sind exklusiv für unsere Print-Abonnenten und deshalb online nicht verfügbar. Ältere Ausgaben finden Sie in der Rubrik E-Magazine.
