Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Egger im Finale

Egger zählt eigenen Angaben zufolge zu den Finalisten des 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Fachjury wählte den Holzwerkstoffhersteller in der Branche „Holzverarbeitung“ unter die drei Favoriten. Nachhaltiges Wirtschaften und der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Holz: Das Familienunternehmen übernehme seit jeher Verantwortung für Produkte, Produktion, Mitarbeitende und Gesellschaft, heißt es dazu weiter. Dafür kürte die unabhängige Fachjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Egger als Finalisten in der Branche „Holzverarbeitung“. „Wir freuen uns, dass unser Ansatz nachhaltigen Wirtschaftens die Fachjury überzeugen konnte“, unterstrich Elisabeth Pali, Team Lead Corporate Sustainability der Egger Gruppe. Seit 2008 ehrt der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Leistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Der Preis wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, u.a. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben. Die Sieger werden Ende Oktober bekanntgegeben.
Das Arbeiten in geschlossenen Kreisläufen bilde den Kern des Egger-Geschäftsmodells und sei somit Hebel für nachhaltiges Wirtschaften. Auf diesem Weg schont der Holzwerkstoffhersteller eigenen Angaben zufolge Ressourcen und nutzt das Potenzial der Ressource Holz. Egger ist Sekundär-Verarbeiter von Sägeresthölzern sowie von Recyclingholz. 65 Prozent des eingesetzten Holzes setzen sich aus Recyclingmaterial oder Nebenprodukten industrieller Holzbearbeitungsschritte, wie Hackschnitzel oder Sägespäne, zusammen. Am Ende ihrer Lebensdauer seien Egger-Produkte selbst zum Großteil recyclingfähig und könnten erneut in den Kreislauf eingebracht werden. Auch ist das Unternehmen von der stofflichen vor thermischen Nutzung von Holz überzeugt. In der Produktion nicht mehr verwertbare Holzreste lieferten in den unternehmenseigenen Biomassekraftwerken Energie aus erneuerbaren Quellen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen arbeite Egger an der Optimierung der ressourcenschonenden Produktion von Holzwerkstoffen.
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Aktuelle Ausgaben:

In der HK 4/26 erwarten Sie zwei starke Specials rund um „Plattenzuschnitt“ und „Software“. Neben dem großen Jubiläumsinterview anlässlich des 150-jährigen Bestehens von Leitz und einem Ausblick auf die IWF in Atlanta geht es diesmal um die zunehmende Präsenz chinesischer Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen auf dem deutschen Markt. Zudem informiert Sie das Supplement „Design+Beschlag-Magazin 2026“ über neueste Entwicklungen der Branche.
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