Schmidt & Heinzmann: Dieffenbacher übernimmt Bereich Composites

Die Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau aus Eppingen hat jetzt das Composites-Geschäft der insolventen Schmidt & Heinzmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Bruchsal übernommen. Die Übernahme schließt alle immateriellen Assets wie Konstruktions- und Projektunterlagen sowie das gesamte Knowhow des Composites-Geschäfts inklusive der mehr als 30 Mitarbeitenden ein, deren Arbeitsverhältnisse auf Dieffenbacher übergehen.
Schmidt & Heinzmann hatte Anfang August 2024 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Steigende Rohstoffkosten und zu spät eingeleitete strategische Maßnahmen hätten das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht, wie es dazu hieß. „Ungeachtet dessen genießt Schmidt & Heinzmann als Weltmarktführer für Technologien zur SMC-Herstellung einen hervorragenden Ruf in der Composites-Industrie. Die Produkte des Unternehmens sind für ihre exzellente Qualität und Leistungsfähigkeit international bekannt“, erklärt Dieffenbacher-CFO Lukas Langer.
„Diese Attribute passen hervorragend zu Dieffenbacher. Mit unserer Business Unit Forming realisieren wir seit beinahe 100 Jahren erfolgreich Projekte in der Composites-Industrie. Auch im Bereich SMC blicken wir auf eine lange Tradition zurück“, so Georg Obermaier, Leiter der Business Unit Forming bei Dieffenbacher. „Mit den Systemen von Schmidt & Heinzmann werden wir unser Lieferspektrum erweitern. Auch unsere bestehenden Kunden von SMC-Anlagen können wir nun noch umfassender bedienen. Eine Änderung des Schmidt & Heinzmann-Portfolios ist nicht geplant. Den Service und die Ersatzteilversorgung werden wir ebenfalls aufrechterhalten“, ergänzt er.
„Unser Ziel ist es, Synergien zu nutzen und damit das Wachstumspotenzial des Schmidt & Heinzmann-Portfolios zu fördern“, erklärt Obermaier. „Durch unsere starke internationale Präsenz und das globale Dieffenbacher-Netzwerk ergeben sich neue Märkte und Einsatzmöglichkeiten für die Produkte des Unternehmens, die wir weiterhin unter der Marke Schmidt & Heinzmann anbieten werden“, so Obermaier weiter. „Wir führen bereits intensive Gespräche mit den Kunden von Schmidt & Heinzmann über die Fortsetzung der gemeinsamen Projekte“, berichtet Langer. „Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen und die künftige Zusammenarbeit“, resümiert er abschließend.
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