Gemeinsam wachsen: Swiss Krono-Baumpflanzaktion

Als Hersteller von Holzwerkstoffen weiß Swiss Krono um die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit seinen Ressourcen. Im Rahmen einer lange geplanten Klimaschutzaktion pflanzten Mitarbeiter und ausgewählte Partner jetzt eine Vielzahl an Bäumen in direkter Nachbarschaft des Standortes in Heiligengrabe/Brandenburg. „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen – frei nach Martin Luther pflanzten wir zwar keine Apfelbäume, aber wir haben den Wald vor unserer Haustür aufgeforstet“, sagt Daniel Zahl, Swiss Krono-Vertriebsdirektor. „Jeder dieser Setzlinge ist ein Symbol unserer Verpflichtung, die Natur zu schützen und unseren Planeten für kommende Generationen zu bewahren.“
Für die Pflanzaktion hat Swiss Krono ausgewählte Kunden aus dem Holzfachhandel bereits auf der Dach+Holz 2023 dazu eingeladen, Baumpaten zu werden. Damals haben die Paten Kiefersetzlinge erhalten, die sie auf ihrem Firmengelände in die Erde brachten. Nun war es soweit, gemeinsam die groß angelegte Baumpflanzaktion in Brandenburg durchzuführen. Mit dabei waren Vertreter von Mühlschlegel, Holz-Kunz, Bauking und Holz-Junge. Vom Swiss Krono-Team packten Michael Claus, Markus Aschoff, Mario Geisler und Johannes Gilliar vom Außendienst, Vertriebsdirektor Daniel Zahl und Kristin Wölk aus dem Marketing kräftig mit an.
Unter Anleitung des Stadtförsters Guido Bischoff begann die Wiederaufforstung eines 0,4 Hektar großen Areals, dessen Fichtenbestand durch den Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Der Pflanzplan ist exakt durchdacht und auf die Licht- und Standortansprüche der Bäume abgestimmt. 2.700 gepflanzte Bäume sind das Ziel: 900 Traubeneichen, 900 Rotbuchen, 700 Winterlinden und knapp 200 Esskastanien. Guido Bischoff erklärt: „Ein Blick auf die Gesundheit der Wittstocker Heide zeigt, wie ernst die Lage ist. Der öffentliche Waldschadensbericht verdeutlicht, dass die Fichte in den nächsten fünf Jahren weitgehend verschwinden wird. Trockenheit hat die Bäume geschwächt, was dem Borkenkäfer leichtes Spiel verschafft.“
Die Lösung liegt in der Vielfalt: „Bei der Aufforstung setzen wir auf Mischwald, um den Wald widerstandsfähiger zu machen. Deshalb pflanzen wir heute keine Kiefern, die Swiss Krono bevorzugt, sondern Baumarten, die für die Wittstocker Heide notwendig sind und die sich unter den aktuellen Klimabedingungen bewähren könnten“, so der Stadtförster. Er erläuterte auch, dass die Qualität des Pflanzgutes entscheidend ist. Deshalb wurde die Baumschule sorgfältig ausgewählt, und die Herkunft der Setzlinge ist PEFC-zertifiziert.
In den ersten 45 Minuten hat das Team bereits 230 Winterlinden in die Erde gebracht. Wie vom Förster gelernt, haben die Bäumchen einen Abstand von 60 cm, um das natürliche Höhenwachstum durch gegenseitige Konkurrenz zu fördern. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgten weitere 470 Winterlinden. Ein Wildschutzzaun bewahrt die frischen Bäume davor, von Wildtieren geschädigt zu werden. Da die Traubeneichen und Rotbuchen ihren Laubabwurf noch nicht abgeschlossen hatten, blieben diese Setzlinge vorerst in der Baumschule. Für das Setzen der Esskastanien hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Das wurde in den Tagen darauf von den Waldarbeitern übernommen. Damit wurde die Fläche vollständig aufgeforstet.
Stadtförster Guido Förster sagt zur Swiss Krono-Baumpflanzaktion: „Dies ist ein Beispiel für künstliche Verjüngung, bei der gezielt neue Bäume gepflanzt wurden. Parallel setzen wir auch auf natürliche Verjüngung, etwa bei der Kiefer, indem wir die Natur sich selbst überlassen und nur punktuell, etwa durch Bodenaufbereitung, eingreifen. Dabei dürfen wir jedoch die wirtschaftliche Nutzung des Waldes nicht aus den Augen verlieren – schließlich müssen wir sicherstellen, dass auch künftig Ressourcen für Bau und Leben bereitstehen.“
Im Anschluss an die Pflanzaktion kamen alle Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Mittagessen am Lagerfeuer zusammen. Am Nachmittag hatten die Kunden die Gelegenheit, Einblicke in die Swiss Krono-Produktion zu erhalten: Von der Besichtigung des Holzplatzes über die OSB-Anlage und den Digitaldruck für Fußböden bis zur Führung durch die Design Station. Den Abschluss des Tages bildete ein entspanntes Get-together am Abend, bei dem die Erlebnisse des Tages reflektiert wurden.
Vertriebsleiter Daniel Zahl beendete den Tag mit den Worten: „Wir haben uns ganz bewusst für Sie als Baumpaten entschieden, und die gesamte Aktion – von der Dach+Holz über das Pflanzen auf dem Betriebsgelände bis hin zum heutigen Tag – war ein voller Erfolg. Das lag vor allem daran, dass alle begeistert mitgezogen haben. Ich würde uns als echte Zukunftsoptimisten bezeichnen. Was wir gemeinsam erreicht haben, hinterlässt ein gutes Gefühl.“
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