Hauptversammlung: Surteco erläutert aktuelle Geschäftslage

Auf der ordentlichen Hauptversammlung hat der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE den Aktionären die Entwicklung im Jahr 2023 sowie die aktuelle Geschäftslage erläutert. Insbesondere die hohen Zinsen sorgten für einen spürbaren Rückgang der Nachfrage im vergangenen Geschäftsjahr. Durch die erworbenen Geschäftsbereiche von Omnova ab dem 1. März 2023 stieg der Umsatz in 2023 dennoch auf 835 Mio. Euro (Vorjahr: 748 Mio. Euro).

Das um Sondereffekte wie Transaktions- und Integrationskosten sowie Rückstellungen für Personalmaßnahmen bereinigte Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) lag in 2023 bei 37,1 Mio. Euro nach 40,2 Mio. Euro im Vorjahr. Mit einem Umsatz von 222,3 Mio. Euro (Vorjahr: 205,7 Mio. Euro) und einem EBITDA-adjusted (die neue Kennzahl zur Analyse der kontinuierlichen operativen Entwicklung) von 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,1 Mio. Euro) im ersten Quartal startete Surteco gut in das Geschäftsjahr 2024. Trotz einer weiterhin niedrigen Nachfrage führten im Wesentlichen die Ergebnisbeiträge der erworbenen Geschäftsbereiche sowie Margenverbesserungen in den Aufwandspositionen durch Ergebnisse aus dem Programm Performance Plus zu diesem positiven Jahresauftakt.

Die Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung wurden mit großer Mehrheit angenommen. So wurden Tobias Pott sowie Jörg Wissemann als Aufsichtsräte wiedergewählt. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich entschlossen, die Liquidität für dieses Jahr im Unternehmen zu halten und der Hauptversammlung keine Dividendenvorschlag zur Abstimmung vorzulegen. In der Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die Hauptversammlung wurde der Vorstandsvertrag des CFO der Gruppe, Andreas Pötz, um fünf Jahre verlängert.

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