Innovation und Austausch: Caravaning Branchentage bei Leuco

Leuco blickt auf erfolgreiche Caravaning Branchentage zurück, die jetzt in Horb am Neckar stattfanden. Den Teilnehmern aus der Caravaning-Branche und der Zulieferindustrie wurden Einblicke und neue Perspektiven vermittelt. Die zweitägige Veranstaltung richtete sich an Partner und Kunden, die gemeinsam innovative Lösungen für Caravaning entwickeln – von der Außenhaut bis zum Innenausbau. Im Fokus standen insbesondere leichtere und technisch verbesserte Materialien sowie deren optimale Verarbeitung. Ein starkes Netzwerk aus Experten, darunter Materialhersteller, Maschinenbauer, Softwareentwickler und Werkzeuganbieter wie Leuco seien dabei entscheidend, um höchste Ansprüche an Funktionalität und Komfort zu gewährleisten, hieß es dazu.

Den Auftakt machte Tim Rüttges vom Caravaning Industrieverband e.V., der die wachsende Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen hervorhob. Diesen Trend unterstützt der Verband aktiv, um individuelle und flexible Urlaubsformen weiter zu fördern. Hannes Bäuerle von der Material Bank regte die Teilnehmer dazu an, durch innovative Werkstoffe nachhaltige Lösungen zu realisieren. Seine provokativen Thesen zum Leichtbau inspirierten dazu, vergessene Materialien neu zu entdecken. Ihm war es wichtig, über die Wiederverwendung von Werkstoffen nachzudenken, die im Sinne des „Cradle to Cradle“-Prinzips in die Produktion zurückgeführt werden können. Besonders eindrucksvoll präsentierte Yannick Vöhringer von der Vöhringer GmbH & Co. KG die innovative „Airply“-Platte – ein Leichtbaumaterial mit großem Potenzial für die Caravan-Industrie. Im eigens entwickelten Wohnwagen konnten die beschriebenen Airply-Platten im eingebauten Zustand am zweiten Tag besichtigt werden.

Nach den Werkstoffinnovationen zeigte Leucos Entwicklungsabteilung um Oliver Galli und dem Anwendungsspezialisten Albrecht Maier zukunftsweisende Werkzeugkonzepte. Diese Lösungen, abgestimmt auf die spezifischen Bedürfnisse der Caravaning-Branche, förderten eine effiziente Fertigung und höhere Wirtschaftlichkeit. Die CNC-Spezialisten Friedhelm Rempp und Reinhard Maier von der Homag präsentierten zudem fortschrittliche Nesting-Technologien, die die Effizienz in der Fertigung und das Spanvolumen-Management weiter signifikant verbessern.

Der zweite Tag widmete sich der Digitalisierung im Werkzeugmanagement. Mit der Plattform twinio verdeutlichten Jan Essig von tapio und Paul Götz von Leuco, wie durch digitale Organisation und Nachverfolgung die Werkzeugnutzung nachhaltig verbessert werden kann. Anschließend hatten die Teilnehmer im Leuco-Versuchsfeld die Gelegenheit, das theoretisch Erklärte praxisnah zu erleben. Die Verantwortlichen Oliver Galli und Jens Fechter demonstrierten eindrucksvoll, wie aus Zerspanungsversuchen Bearbeitungsempfehlungen entstehen. Den Abschluss bildete eine Führung durch den Fertigungs- und Servicebereich sowie, die neue moderne Lagerlogistik. Ewald Westfal und Patrick Kornwachs von Leuco zeigten Einblicke, wie Präzision und Effizienz durch alle Bereiche wie Zahnräder ineinandergreifen und die Kunden am Ende der Prozesskette optimal mit hochpräzisen Werkzeugen und Werkzeugsysteme versorgt werden können.

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