Ligna verlässt ab 2027 ihren gewohnten Veranstaltungszeitraum
Die Ligna stellt von 2027 an neue terminlich-strategische Weichen. Sie verlässt den gewohnten Veranstaltungszeitraum über den Himmelfahrtstag und wird ab 2027 weiterhin in den ungeraden Jahren – aber losgelöst vom Feiertag – im Frühjahr in Hannover ausgerichtet. Das haben die Ligna-Veranstalter, die Deutsche Messe AG und der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen, gemeinsam entschieden, wie aus einer entsprechenden Mitteilung hervorgeht.
Die Ligna 2027 wird von Montag, 10. Mai, bis Freitag, 14. Mai, in Hannover ausgerichtet, die Ligna 2029 findet von Montag, 14. Mai, bis Freitag, 18. Mai, statt. Unverändert ist der Termin der Ligna 2025 über Himmelfahrt von Montag, 26. Mai, bis Freitag, 30. Mai. Stephanie Wagner, Projektleitung Ligna, Deutsche Messe AG, sagt dazu: „Ausschlaggebend für die Terminverlegung der Ligna ab 2027 ist das Besucherverhalten am Himmelfahrtstag sowie am darauffolgenden Freitag als Brückentag, das sich über die Jahre verändert hat.“ Ein Blick in die Ligna-Historie belege, dass die Messe ursprünglich bewusst auf die Himmelfahrtswoche gelegt worden war. Der Besucherfokus am Feiertag galt unter anderem dem Handwerk.
„Seit einigen Jahren hat sich das Freizeitverhalten von Besuchern verändert. Der Donnerstag als Feiertag sowie der sich anschließende Freitag als Brückentag werden von deutschen Besuchern aus dem Handwerk, aber auch aus der Industrie verstärkt als verlängertes Urlaubswochenende genutzt,“ so Wagner weiter. Das belegten die Besucheranalysen klar. „Als Weltleitmesse der holzbe- und -verarbeitenden Industrie haben wir den Anspruch, unseren ausstellenden Unternehmen an allen fünf Messetagen eine hohe nationale wie auch internationale Besucherqualität und -quantität zu präsentieren – und zwar aus allen Besucherzielgruppen. Das gelingt perspektivisch nur, wenn die Ligna künftig die Himmelfahrtswoche verlässt.“
Der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen bewertet den neuen Veranstaltungszeitraum für die Ligna von 2027 an als wichtig. Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer VDMA Holzbearbeitungsmaschinen, betont: „Die Zeit auf der Messe ist wertvoll und will optimal genutzt sein. Am besten gelingt das dann, wenn sich der Besucherandrang möglichst gleichmäßig über alle Tage verteilt. Genau darauf zahlt der neue Ligna-Termin ein.“
Besonders mit Blick auf die internationalen Ligna-Besucher aus Übersee sei die terminliche Nähe zur interzum in Köln ein Faktor, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Beide Messen liegen mit ihren Veranstaltungsdaten traditionell nah beieinander und werben in Übersee gemeinsam für internationale Besucher. Letzteren komme die zeitliche Nähe der zwei sich thematisch ergänzenden Messen zugute. „Wir legen die Ligna 2027 terminlich vor die interzum. Ab 2029 läuft die Ligna dann parallel zur interzum,“ streicht Stephanie Wagner heraus. „Mit diesem Schritt zahlen wir auf die durchschnittliche Verweildauer eines internationalen Besuchers auf europäischen Messen ein, die nach unseren Analysen rund 2,5 Tage beträgt.“
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