M.O.W. ist mit 620 Anbietern aus 52 Nationen gewachsen

Die M.O.W. 2026 ging jetzt mit einer positiven Bilanz zu Ende. In einer weiterhin anspruchsvollen Marktlage brachte die Messe Menschen zusammen, schuf Raum für persönlichen Austausch und rückte das Produkt Möbel wieder unmittelbar in den Mittelpunkt. Mit 620 Anbietern aus 52 Nationen unterstrich das Event nach Angaben der Veranstalter seine Position im europäischen Möbelbusiness und entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr erneut positiv. 2025 waren 558 Anbieter aus 39 Ländern in Bad Salzuflen vertreten. Damit ist die M.O.W. 2026 nicht nur gewachsen, sondern vor allem internationaler geworden.
Neben Deutschland zählten Polen, Dänemark und die Niederlande zu den stärksten Ausstellernationen. Auch die Türkei, Bosnien-Herzegowina, Italien, Litauen, Portugal, Spanien, Estland, Österreich, China und Serbien waren stark vertreten. Erstmalig dabei waren Länder wie Marokko, Pakistan, Taiwan, Thailand und Vietnam.
Die Industrie präsentierte sich in Bad Salzuflen mit einem eindrucksvollen Aufschlag. Anspruchsvoll gestaltete Stände, komplette Wohnwelten und verkaufsorientierte Sortimentskonzepte machten die Vielfalt des Marktes sichtbar. Auffällig waren die große Detailarbeit in den Produkten, neue Materialien, Funktionen und Farben sowie die Kreativität, mit der auch Künstliche Intelligenz zunehmend in Produktentwicklung, Vermarktung und Präsentation einbezogen wird.
Besonders stark zeigte sich die internationale Beteiligung: 45 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Die Zahl der internationalen Fachbesucher legte weiter zu. Zu den stärksten Besuchernationen zählten die Niederlande, Dänemark, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und die Schweiz. Auch aus Deutschland kamen mehr Besucher als im Vorjahr. Insgesamt reisten Fachbesucher aus 65 Nationen nach Bad Salzuflen – drei mehr als im Vorjahr.
Die M.O.W. erreichte dabei ein breit gefächertes Fachpublikum – vom klassischen Möbelhandel über Verbände, Einzelhändler, Filialisten, Spezialisten und Studios bis hin zu Onlinern. Auch Bau- und Heimwerkermärkte, Gartenfachhändler, Objekteinrichter und unterschiedlichste Non-Food-Vermarkter nutzten die Messe zur Sortimentsorientierung, Geschäftsanbahnung und Order. Die starken Besuchstage waren Montag bis Mittwoch.
Auch der Veranstalter hat die M.O.W. 2026 konsequent weiterentwickelt, neue Impulse für die Branche gesetzt und zusätzliche Themenfelder erschlossen. „M.O.W. olé“ als Plattform für Outdoor.Living.Event feierte mit über 40 teilnehmenden Unternehmen Premiere. Die positive Resonanz und die Rückmeldungen für 2027 zeigen: Die beteiligten Unternehmen gehören zu den Vorreitern eines Marktes, in dem das Wohnen zunehmend nach draußen erweitert wird. Die Kooperation mit der Area 30 in Löhne erwies sich ebenfalls als wichtiger Schritt. Gemeinsam bilden beide Veranstaltungen einen außergewöhnlich breiten Überblick über die Themen Wohnen und Küche und stärken die Region Ostwestfalen als zentralen Treffpunkt der Einrichtungsbranche.
M.O.W.-Chef Bernd Schäfermeier: „Die M.O.W. 2026 hat gezeigt, welche Kraft entsteht, wenn Menschen zusammenkommen, Produkte erleben und gemeinsam nach vorne denken. Die Resonanz aus dem Handel, die hohe Internationalität und die vielen positiven Rückmeldungen stimmen uns zuversichtlich. Der Zeitpunkt der Messe ist dabei ideal: Der Handel nimmt wichtige Impulse und Sortimentsentscheidungen für das anstehende Herbst- und Wintergeschäft mit und richtet gleichzeitig bereits den Blick auf die Sortimente für 2027. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Ausstellern, dem Handel und unseren Partnern weiterzugehen.“ Die nächste M.O.W. findet vom 19. bis 23. September 2027 statt.
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