RUF Maschinenbau: Händlertagung mit 50 internationalen Partnern

Um überall nah an den Endkunden zu sein, hat RUF weltweit ein breites Händlernetzwerk. Zur Vertiefung der Zusammenarbeit veranstaltet der Weltmarktführer für Brikettieranlagen alle vier Jahre eine dreitägige Händlertagung am Hauptstandort in Zaisertshofen. Jetzt nahmen daran nahezu 50 internationale Handelspartner von RUF teil. Die Erklärung, warum die RUF Maschinenbau GmbH & Co. KG ihre Brikettieranlagen in der ganzen Welt über Handelspartner vertreibt, fällt Geschäftsführer Roland Ruf leicht: „Als mittelständisches Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern wären wir sonst nicht in der Lage, den Ansprüchen unserer Kunden auf allen Kontinenten zu genügen.“ Dabei gehe es unter anderem um Beratung in der jeweiligen Landessprache – vor, während und nach dem Verkauf. Darüber hinaus seien schnelle Reaktionszeiten bei etwaigen Reparaturen sowie bei Wartung und Service für alle Betriebe in der Metall- und Holzbearbeitung sowie im Recycling von großer Bedeutung.
Bei der Kontaktpflege mit seinen zahlreichen Händlern geht der Brikettieranlagen-Spezialist keine Kompromisse ein. Es gibt wöchentliche, teils sogar tägliche fernmündliche Gespräche zwischen den Händlern in aller Welt und ihren deutschen RUF-Ansprechpartnern. Auch persönliche Treffen finden in gewissen Abständen statt. „Natürlich sehen wir die Kollegen aus Europa öfter als jene in Asien, Amerika, Australien oder Afrika“, macht der Geschäftsführer deutlich und ergänzt: „Mir ist es aber extrem wichtig, alle unsere Partner persönlich zu kennen, weshalb wir mindestens alle vier Jahre eine mehrtägige Händlertagung bei uns in Zaisertshofen veranstalten.“ Dieser Einladung sind auch im Juni 2026 fast alle Handelspartner gefolgt.
Vorträge zu Neuheiten, Erfolgsgeschichten, Praxisvorführungen sowie jede Menge Fragen, Antworten und intensive Gespräche in den Pausen – so lässt sich die diesjährige RUF-Händlertagung in wenigen Worten beschreiben. Nicht zu vergessen: die entspannte, fast familiäre Atmosphäre, die während der drei Tage in Zaisertshofen bei Teilnehmern, Mitarbeitern und Führungskräften von RUF spürbar war. Für Geschäftsführer Roland Ruf ist diese Stimmung ein wichtiger Teil des weltweiten Erfolgs seines Unternehmens: „Wir wissen, was wir an unseren Beschäftigten und Handelspartnern haben, mit denen wir teils schon seit über 30 Jahren zusammenarbeiten. So etwas funktioniert nur, wenn gegenseitiges Vertrauen da ist und auch das menschliche Miteinander gut funktioniert.“
Ein Faktor, den gefühlt alle bei der Tagung anwesenden Handelspartner unterschreiben würden. Auch Nobuhiro Kon, Senior General Manager beim japanischen Exclusive Distributer Nippon Steel Trading, dem von RUF ausgezeichneten erfolgreichsten Händler 2025. Gefragt, warum er die weite Reise nach Deutschland gerne auf sich nimmt, bringt er seinen Hauptgrund auf den Punkt: „In erster Linie habe ich mich gefreut, Roland Ruf und die vielen anderen Kollegen herzlich umarmen zu können.“ Dazu ergänzt Nobuhiro Kon noch einen zentralen Aspekt: „Mir ist es natürlich ebenso wichtig, von den neuesten RUF-Innovationen zu erfahren, die wir unseren Kunden anbieten.“
Damit spricht er auch vielen anderen Tagungsteilnehmern aus der Seele. Wie etwa Claire Sissoëff-Piet, Handelsvertreterin von Euragglo, Frankreich: „Ich bin inzwischen schon seit über 25 Jahren für RUF tätig und komme immer gerne zu diesen Veranstaltungen, um mich mit Mitarbeitern und Handelskollegen auszutauschen. Aber ehrlich gesagt, bin ich am meisten gespannt, welche technischen Neuheiten diesmal vorgestellt werden. Bislang war fast immer sowohl für unsere Kunden im Metallbereich etwas dabei, als auch für jene im Holz-Sektor, die an Brikettieranlagen von RUF oder dem Tochterunternehmen C.F. Nielsen Interesse haben.“ Entsprechend erfreut zeigte sich Sissoëff-Piet später bei der Vorstellung eines neuen Serviceportals, das Händlern wie Endanwendern der Brikettieranlagen noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen soll.
Auch Dominik Peter, RUF-Vertreter und Leiter Produktmanagement bei Hunkeler Systeme in der Schweiz, erwartet von dem neuen Serviceportal insbesondere Vorteile durch eine noch einfachere Handhabung und schnellere Abwicklung von Serviceanfragen, was letztlich dem Endkunden zu Gute kommen wird. Er erklärt: „Ich habe inzwischen schon mit ein paar Kollegen aus anderen Ländern darüber gesprochen. Wir sehen das alle sehr positiv. Nicht zuletzt, weil die Software es zulässt, dass wir die Oberfläche für den eigenen Bedarf anpassen und mitgestalten können.“
Ein entscheidender Vorteil, da die Wünsche und Bedürfnisse von Land zu Land und von Anwendung zu Anwendung ziemlich unterschiedlich sein können. Dominik Peter weiß, wovon er spricht. Schließlich vertreibt er nicht nur Brikettieranlagen für den Metallsektor, sondern vielfach auch für die Vernichtung von Banknoten. „Wir bauen maßgeschneiderte Anlagen für die Entsorgung von solch sicherheitsrelevantem Material und vertreiben diese weltweit. Teil solcher Systeme sind dann regelmäßig die Brikettieranlagen von RUF. Das Schöne daran ist, dass die Technik genauso zuverlässig und gut funktioniert wie die gesamte Zusammenarbeit.“
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