Fensterimporte rascher gewachsen als Inlandsproduktion

Der deutsche Fenstermarkt ist auch im Jahr 2022 robust gewachsen. Bei Kunststofffenstern wuchsen die Importe jedoch rascher als die Inlandsproduktion, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. Laut aktuellem Branchenradar Fenster in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2022 die Herstellererlöse um 10,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 5,43 Milliarden Euro. Für Dynamik sorgten vor allem die steigenden Verkaufspreise. Im Jahresvergleich erhöhte sich der Durchschnittspreis um 9,3 Prozent. Die Nachfrage wuchs damit nur moderat um gerade einmal ein Prozent gegenüber Vorjahr. Dabei standen Zuwächse im Neubau einem augenscheinlichen Rückgang in der Sanierung gegenüber. Zumindest bei Kunststofffenstern musste die deutsche Fensterindustrie im vergangenen Jahr Marktanteile abgeben. Während der Gesamtmarkt im Vergleich zu 2021 um zehn Prozent zulegte, wuchsen die Importe um 14,3 Prozent.

Grafik: Branchenradar.com Marktanalyse

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HK 3/26 + Türen-Magazin 2026

In der HK 3/26 erwartet Sie ein großes Italien-Special: HK-Chefredakteur Markus Schmalz ist über den Brenner gereist und hat neben dem zu Egger gehörenden Holzwerkstoffhersteller SAIB den Beschlaghersteller FGV besucht, der 2024 von der Hettich-Gruppe übernommen wurde. Weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Möbelkante. Das Supplement „Türen-Magazin“ beleuchtet zudem neueste Entwicklungen aus der Branche.

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