Pietec Feinwerktechnik hat Ferdinand Lusch GmbH übernommen

Die Pietec Feinwerktechnik GmbH & Co. KG aus Bad Wünnenberg-Haaren hat den Geschäftsbetrieb der Ferdinand Lusch GmbH, des alteingesessenen Herstellers von Funktionsbeschlägen, übernommen – gute Nachricht für die 65 Mitarbeiter in OWL. Der Investor will den Betrieb ausbauen und plant weitere Investitionen. Insolvenzverwalter Martin Schmidt von der Sozietät AndresPartner hat die Ferdinand Lusch GmbH im Zuge einer übertragenen Sanierung verkauft und so den Erhalt und die Fortführung des seit 75 Jahren bestehenenden Unternehmens gesichert, wie es in einer Mitteilung dazu heißt. Zunächst hatte Schmidt den Geschäftsbetrieb der auf die Entwicklung und Herstellung von Möbelbeschlägen spezialisierten Firma stabilisiert und die Adwin Consulting GmbH aus Siegburg für die Investorensuche beauftragt. Der Verkauf sichere nun die Zukunft des Beschlagherstellers. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Ferdinand Lusch GmbH in die Hände von Investoren zu übergeben, die von dem Entwicklungs- und Fertigungspotenzial überzeugt sind und mit dem qualifizierten und langjährigen Mitarbeiterstamm die Zukunft gestalten wollen“, so Schmidt.

Man wolle weiter auf das Knowhow, die Stärken und Erfahrungen des Unternehmens aufbauen und die Neuausrichtung innerhalb der Pietec Unternehmensgruppe fortsetzen, betonte Reinhard Piepenbrock, Geschäftsführer der Pietec Feinwerketechnik GmbH & Co. KG. In Zukunft stehe die Entwicklung innovativer Funktionsbeschläge und Konstruktionselemente sowie die Projektbegleitung beim Kunden für maßgeschneiderte Lösungen wieder im Fokus, wie Christoph Piepenbrock ergänzt. Die ersten Maßnahmen zur Optimierung der Produktions- und Lieferkette seien bereits im Gange, um die Effizienz zu steigern und die Qualität wieder zu verbessern. „Wir werden in den Standort Altenbeken investieren, um die Produktionsmittel zu modernisieren und die Innovationskraft zu stärken.“Die Fertigungstechnik der Lusch GmbH sei in vielen Bereichen mit der Technik der Pietec identisch – so könnten Synergien genutzt und die Möglichkeiten für beide Unternehmen im Markt erweitert werden, teilten beide mit.

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