Strenge Umweltstandards bei Hettich: EMAS-Audit bestanden

Hohe Qualität, geringe Umweltbelastung. Die Hettich Gruppe ist in diesem Segment eigenen Angaben zufolge Vorreiter der Branche. Das Unternehmen sei der einzige Möbelbeschlaghersteller im deutschsprachigen Raum, der sich seit 1997 den strengen EMAS-Anforderungen der EU stellt, heißt es dazu. Das Audit wurde auch in diesem Jahr bestanden und ist bis 2027 gültig. EMAS (Eco Management and Audit Scheme, deutsch: Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung) ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Es verlangt Transparenz und eine vollständige Umweltberichterstattung.

Daran fühle sich das Hettich-Team gebunden, wie es weiter heißt. Zum Beispiel würden seit vielen Jahren ehrgeizige Ziele für nachhaltige Gebäudekonzepte verfolgt. Die aktuell im Bau befindliche Produktionshalle C3 in Kirchlengern werde den Jahres-Primärenergiebedarf nach Gebäudeenergiegesetz GEG 2020 um 84 % unterschreiten. Auch in diesem Sommer hat der größte Hettich-Standort in Kirchlengern/Bünde erneut die unabhängige, externe Validierung bestanden. „Wir bei Hettich engagieren uns deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Das schätzen unsere Kunden, und wir sind stolz darauf“, sagt Ralf Jäckel, Umweltmanagementbeauftragter bei Hettich. „Bei uns bedeutet Nachhaltigkeit mehr als Umweltschutz, nämlich auch soziale und gesellschaftliche Verantwortung.“ Mittlerweile beteiligen sich vier deutsche Standorte sowie die Töchter in Spanien und Tschechien an den jährlichen EMAS-Überprüfungszyklen.

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