Dieffenbacher ist „KI-Champion Baden-Württemberg 2024“

Für seine Künstliche Intelligenz zur smarten Optimierung der Produktionsprozesse in der Holzwerkstoff- und Forming-Industrie wurde Dieffenbacher jetzt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg als „KI-Champion Baden-Württemberg 2024“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Start-up BW Summit 2024“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Jürgen Woll, Vice President Automation und Manuel Steger, Head of Digitalization & Software bei Dieffenbacher, nahmen den Preis für die ausgezeichnete KI-Lösung „Evoris“ von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, entgegen.
„Wir sind begeistert, dass unsere KI von der Jury als herausragende Lösung für die aktuellen Herausforderungen des Marktes prämiert wurde“, freut sich Jürgen Woll. „Die nun ausgezeichnete KI haben wir eigens für unsere digitale Plattform ,Evoris´ entwickelt. Sie ist ein intuitives Tool, mit dem unsere Kunden umfassende Einblicke in ihren gesamten Produktionsprozess erhalten. So können sie ihre Prozesse zielgenau und schnell optimieren, um nachhaltiger, ressourcenschonender und wirtschaftlicher die gewünschte Produktqualität zu erreichen,“ erklärt er.
Florian Schleissinger, Senior Software Engineer bei Dieffenbacher, gibt einen Einblick in die Funktionalität der KI: „Das Besondere an unserer Lösung ist, dass unsere KI-gestützten Apps tausende Signale verarbeiten, die in ,Evoris´ zusammenlaufen. Sie melden dem Bediener Anomalien im Produktionsprozess oder sagen zum Beispiel live die Qualität einer produzierten Holzwerkstoffplatte vorher. Unsere Kunden können damit Produktionsabweichungen früh erkennen und die Fertigung effizienter gestalten – ein entscheidender Vorteil.“
Digitalisierung und KI seien Strategie bei Dieffenbacher und würden über das gesamte Unternehmen abteilungsübergreifend weiterentwickelt. Dies treibe den Ausbau der KI-Algorithmen und -Modelle sowie deren Integration in die Software stetig voran. Besonderen Wert lege das Unternehmen darauf, Kundenfeedback zu den aktuellen Herausforderungen in der Holzwerkstoff- und Forming-Industrie direkt in die KI- und Software-Entwicklung einfließen zu lassen. Um von den neusten Erkenntnissen aus der Forschung zu profitieren, arbeite Dieffembacher außerdem eng mit Instituten wie dem Fraunhofer IOSB und dem wbk Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie zusammen.
„Damit kommen wir der Vision einer autonomen Produktionsanlage immer näher,“ so Woll. „Die KI übernimmt dabei einen entscheidenden Anteil und optimiert datengetrieben Steuerungen und Regelungen. Den Anlagenbediener unterstützt sie, indem sie die Bedienbarkeit und die Anpassung der Produktionsprozesse in der Anlage vereinfacht. So lassen sich Fehlproduktionen, Anlagenstillstände und damit Kosten reduzieren,“ ergänzt er.
Der Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ zeichnet erfolgreiche KI-Lösungen aus Baden-Württemberg aus und möchte damit zeigen, dass das südwestlichste deutsche Bundesland zu den führenden KI-Regionen in Europa zählt. Im Jahr 2024 standen besonders die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Fokus der Fachjury.
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In der HK 3/26 erwartet Sie ein großes Italien-Special: HK-Chefredakteur Markus Schmalz ist über den Brenner gereist und hat neben dem zu Egger gehörenden Holzwerkstoffhersteller SAIB den Beschlaghersteller FGV besucht, der 2024 von der Hettich-Gruppe übernommen wurde. Weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Möbelkante. Das Supplement „Türen-Magazin“ beleuchtet zudem neueste Entwicklungen aus der Branche.
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