300 Aussteller aus 25 Ländern: Morgen startet die IMM Cologne

Die IMM Cologne 2026 steht in den Startlöchern: Von morgen bis Freitag bringt die neu ausgerichtete Einrichtungsmesse unter dem Leitthema „World of Interiors“ die internationale Möbelbranche nach Köln. Über 300 Aussteller aus 25 Ländern zeigen auf rund 18.000 m² Fläche marktreife Einrichtungslösungen vom Preiseinstiegs- bis ins mittlere Segment. Als klar positionierte B2B-Sourcing-Plattform bietet die Fachmesse eine hohe Angebotsvielfalt und schafft effiziente Orientierung für Einkaufsentscheider. „Die aktuelle Marktlage stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist eine Plattform, die diese Realität aufgreift und konkrete Perspektiven ermöglicht. Mit der IMM Cologne 2026 schaffen wir genau diesen Ort: international aufgestellt, klar auf B2B-Geschäfte fokussiert sowie eng an den Bedürfnissen eines verbraucherorientierten Marktes ausgerichtet“, betont Bernd Sanden, Director der IMM Cologne. „Köln wird im Januar zum wichtigen Treffpunkt für Sourcing, Austausch und fundierte Sortimentsentscheidungen.“
Eine neue Positionierung der IMM Cologne sieht auch die deutsche Möbelindustrie: „Nicht nur die Möbel-, sondern auch die Messelandschaft hat sich gewandelt. Mit ihrem neuen Konzept bildet die IMM Cologne den aktuell sehr preissensiblen Markt ab, während die IDD Cologne für das Premiumsegment steht“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie. „Unser Interesse ist es, künftig mit ,Möbeln made in Germany‘ aus dem mittleren und gehobenen Segment möglichst breit in Köln vertreten zu sein.“ Die IMM Cologne 2026 bringt ein breit aufgestelltes, internationales Ausstellerfeld nach Köln. Bestätigt sind Unternehmen aus 25 Ländern, darunter Herstellungsunternehmen, Handelsunternehmen und OEM-Spezialisten. Besonders stark vertreten sind Unternehmen aus Asien, allen voran aus China. Diese Entwicklung spiegelt die veränderten Lieferbeziehungen wider: Während asiatische Produzenten verstärkt Absatzmärkte in Europa erschließen, stellen viele Handelsunternehmen ihre Sourcing-Strategien neu auf. Damit positioniert sich die IMM Cologne als zentrale Schnittstelle für globale Beschaffung und Sortimentsgestaltung. Darüber hinaus wird das internationale Angebot durch mehrere Länderpavillons erweitert: Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Japan, Rumänien, Taiwan und die Türkei stellen im Rahmen von Gruppenbeteiligungen eine Auswahl nationaler Marken vor.
Auf Besucherseite haben sich die relevanten Zielgruppen aus dem internationalen Möbelhandel angekündigt, darunter Einkaufsverbände, Handelsketten, der Groß- und Fachhandel sowie Online- und Versandhandel. Zu den erwarteten Unternehmen zählen Begros, emob, Fabrics, Furniture Row, Ikea, Jysk, Next, Otto, Porta, Segmüller, Westwing und XXX Lutz. Auch die Hallenplanung der IMM Cologne 2026 ist konsequent an den Marktverhältnissen ausgerichtet: Europäische Wohn- und Polstermöbel finden Besucher gebündelt in den Hallen 10.1 und 10.2. Der Bereich internationales Sourcing und OEM mit Fokus auf Sitzmöbel, Tische und kompakte Wohnlösungen ist in den Hallen 4.2 und 5.2 angesiedelt. Mit kurzen Wegen und klar gegliederten Sortimenten spricht die Messe unterschiedliche Handelsformate an – vom großflächigen stationären Handel bis zu reinen Online-Playern. Am ersten Messetag lädt die IMM Cologne von 16:30 bis 18:30 Uhr zum „Interior After-work Event“ in der Passage 10/11 direkt auf dem Messegelände ein. Das Format richtet sich an Aussteller, Besucher sowie Medienvertretungen und schafft Gelegenheit zum Austausch und Knüpfen neuer Kontakte. DJ-Sounds sowie kostenfreie Drinks und Snacks schaffen den passenden Rahmen für spontane Gespräche und entspanntes Networking.
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