Ligna 2027: Über 80 Prozent der Fläche bereits belegt

Mehr als ein Jahr vor der Ligna 2027 verzeichnet die Weltleitmesse für die holzbe- und -verarbeitende Industrie einen ausgezeichneten Buchungsstand. Mehr als 80 Prozent der Fläche sind bereits belegt, alle führenden Unternehmen der Branche haben ihre Teilnahme angemeldet – und das über sämtliche Ausstellungsbereiche der Ligna hinweg. Damit bestätigt die Woodworking-Community – trotz einer weiterhin sehr angespannten globalen Wirtschaftslage – ihr ungebrochen hohes Bekenntnis zu ihrer Weltleitmesse.

„Das klare und umfassende Commitment der Unternehmen zeigt, dass die Ligna für die internationalen Marktakteure weiterhin der zentrale Branchentreffpunkt ist“, sagt Stephanie Wagner, Projektleitung Ligna bei der Deutschen Messe AG. „Wir haben aktuell – 15 Monate vor der Ligna 2027 – bereits mehr als 80 Prozent der Fläche im Vergleich zum Endstand der Ligna 2025 belegt. Zwei Drittel der Aussteller haben ihre Messeteilnahme schon jetzt angemeldet“, ergänzt sie (Ligna 2025: 113.318 Quadratmeter Ausstellungsfläche und 1.425 Aussteller). Unter den branchenführenden Unternehmen sind Größen wie Homag, Weinig, Biesse, SCM, Leitz, Leuco, Dieffenbacher, Siempelkamp, Sennebogen, Liebherr, Barberan, Cefla, Robert Bürkle, Ledinek, Linck, Microtec, Festool, Mafell, Hundegger und Felder.

Stephanie Wagner: „Diese Unternehmen stehen stellvertretend für die gesamte Woodworking-Community, die den Messestandort Deutschland stärkt, die internationale Holzindustrie alle zwei Jahre nach Hannover holt und damit einen gemeinsamen Anspruch an die Erfüllung und Weiterentwicklung des Labels ‚Globaler Branchentreffpunkt‘ formuliert. Der hohe Buchungsstand zur Ligna 2027 zeigt, dass die ausstellenden Unternehmen die Messe als internationale Plattform nutzen, um – gerade in einem herausfordernden Umfeld – Kompetenz, Stärke, Innovationen und internationale Präsenz zu demonstrieren. Deutlich wird mit dem Anmeldestand auch, wie wichtig den Unternehmen die Ziele der Ligna aktuell sind: ob technologische Weiterentwicklungen, neue Marktanforderungen oder der Bedarf an internationalem Austausch auf Entscheider-Level – die Aussteller sehen in der Ligna einen stabilen Ankerpunkt in einer Zeit, in der zahlreiche Märkte gleichzeitig unter Druck stehen.“

Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen sieht die Chancen in einer sich schnell verändernden Weltwirtschaft: „Die globale Unsicherheit und die Veränderungen in der Weltwirtschaft – so ungelegen sie oft kommen – bieten für unsere Branche auch Chancen. Produktionsstandorte werden häufiger als früher verschoben. Der Investitionsdruck durch gesellschaftliche Trends wächst immer mehr, und viele geplante Investitionen wurden jetzt schon länger aufgeschoben. Auch in Bereichen, an die man nicht gleich denkt, wie etwa die Recyclingtechnologie oder in der Messtechnik, werden immense Fortschritte offensichtlich. Die Ligna wird im Mai 2027 als zentraler Marktplatz der Branche Orientierung geben. Sie wird auf dem neuen Termin ohne Feiertag ihrer herausragenden Bedeutung als Innovationsmesse gerecht werden. Die moderne Holzverarbeitung lebt von Innovation, und die findet in unserer Branche oft auf der Ligna statt – einfach weil sie hier am sichtbarsten wird. Diesen Effekt nutzen die Aussteller gerne aus.“

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