Möbelindustrie lehnt staatliche Kaufprämie für E-Autos ab

Die jüngste Bekanntgabe der konkreten Ausgestaltung der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos kommentiert Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, wie folgt:

„Die Möbelindustrie spricht sich klar gegen die E-Auto-Förderung aus. Diese Art einer staatlichen Konsumlenkung schadet mehr, als sie nutzt: Sie reduziert die Planungssicherheit und die Innovationsbereitschaft anderer Branchen in Deutschland. Zudem ist der Cluster ,Bauen und Einrichten´ mit rund 1 Million Beschäftigten genauso eine tragende, innovative Säule der deutschen Wirtschaft wie die Automobilindustrie.

Mit dieser einseitigen Förderung verschiebt die Bundesregierung die Konsumausgaben der Verbraucher in den Autokauf, während andere Branchen weiter unter Kaufzurückhaltung leiden. Verbraucher können ihr Geld nur einmal ausgeben. Im Jahr 2009 verursachte die damalige Verschrottungsprämie einen Umsatzeinbruch von 10 Prozent für die deutsche Möbelindustrie.

Statt kurzfristige Kaufanreize für einzelne Produkte zu setzen und damit Branchen gegeneinander auszuspielen, sollte die Politik auf anerkannte Maßnahmen zur Konjunkturbelebung setzen: den Wohnungsbau fördern, die Last durch Steuern und Sozialabgaben reduzieren und über dringend benötigte Entbürokratisierungen endlich wieder Wirtschaftswachstum und Konsumfreude ermöglichen. Davon würde das gesamte Land profitieren und nicht nur eine einzelne Branche.“

Aktuelles

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Aktuelle Ausgaben:

HK 3/26 + Türen-Magazin 2026

In der HK 3/26 erwartet Sie ein großes Italien-Special: HK-Chefredakteur Markus Schmalz ist über den Brenner gereist und hat neben dem zu Egger gehörenden Holzwerkstoffhersteller SAIB den Beschlaghersteller FGV besucht, der 2024 von der Hettich-Gruppe übernommen wurde. Weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Möbelkante. Das Supplement „Türen-Magazin“ beleuchtet zudem neueste Entwicklungen aus der Branche.

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