Naturschutz: Adler ist neuer Partner des Naturparks Karwendel

Der Naturpark Karwendel, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Adler-Werk in Schwaz gelegen, ist das größte Schutzgebiet Nordtirols. Mit zahlreichen Projekten setzt sich das Team des Naturparks für den Schutz von Fauna und Flora, für Umweltbildung sowie für eine klimagerechte Entwicklung des alpinen Raums ein. Dank der Unterstützung von Adler kann dieses Angebot künftig weiter ausgebaut werden.
Schon seit Generationen setzt sich das Tiroler Familienunternehmen Adler für eine „grüne Lackwirtschaft“ ein: Adler ist Pionier für emissionsarme Wasserlacke, hat den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte laufend verkleinert und verfolgt einen konsequenten Fahrplan zur CO2-Reduktion. Das Engagement von Adler geht jedoch noch weit über das „Kerngeschäft“ der Lackherstellung hinaus: „Zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit zählt auch das Bekenntnis zu Schwaz als einzigem Produktionsstandort, an dem wir hochwertige Arbeitsplätze schaffen, oder unser soziales Engagement in der Region“, erklärt Adler-Geschäftsführerin Andrea Berghofer. Dafür setzt Adler nun ein weiteres starkes Zeichen: Ab 2026 startet das Unternehmen eine Kooperation mit dem Naturpark Karwendel.
„Der Naturpark Karwendel ist für uns ein idealer Partner“, erklärt Andrea Berghofer: „Das Team des Naturparks leistet hervorragende Arbeit, das Schutzgebiet liegt nur einen sprichwörtlichen Steinwurf vom Adler-Werk entfernt und ist nicht zuletzt auch die Heimat des Steinadlers“. Doch die Gemeinsamkeiten reichen noch tiefer, wie Dr. Albert Rössler, Geschäftsleiter F&E und Nachhaltigkeits-Verantwortlicher, erklärt: „Uns verbindet die Überzeugung, dass wir mit aller Kraft daran arbeiten müssen, unseren einzigartigen Natur- und Lebensraum für künftige Generationen intakt zu halten. Dafür braucht es nicht nur Schutzmaßnahmen, sondern auch Bildung, Aufklärung und Forschung“. So gestaltet der Naturpark Karwendel umwelt- und klimapädagogische Angebote für Jung und Alt und bildet selbst Klima-Pädagogen aus. Daneben gibt es zahlreiche Forschungsprojekte – etwa zur Frage, wie der „klimafitte“ Bergwald der Zukunft aussehen kann.
Dieses Angebot wird nun weiter gestärkt: Mit Unterstützung von Adler wird ein neues Weiterbildungsangebot zur Almwirtschaft im Klimawandel geschaffen und das umweltpädagogische Programm „Junior Ranger“ ausgebaut. Darüber hinaus ermöglicht Adler die Einrichtung eines Trittstein-Biotops in der Nähe des Kienbergs bei Jenbach: „Wir schaffen hier einen intakten Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, die auf Totholz angewiesen sind – etwa den Waldkauz oder Insekten wie den seltenen Alpenbock“, erklärt Anton Heufelder, Geschäftsführer des Naturparks Karwendel.
Er hat große Erwartungen an die Zusammenarbeit: „Die Unterstützung von Adler ermöglicht uns nicht nur, wichtige Projekte zu realisieren. Wir haben auch einen starken Partner an unserer Seite, der aus Überzeugung hinter unseren Anliegen steht.“ Vorfreude herrscht auch bei Adler, ist doch die Berglandschaft des Karwendel vielen Mitarbeitern und Kunden von Ausflügen und Wanderungen vertraut. Claudia Berghofer, Leiterin der Adler-Unternehmenskommunikation, sagt: „Es ist uns ein Anliegen, diese Kooperation mit Leben zu füllen. So wird es in Zusammenarbeit mit dem Team des Naturparks auch Angebote wie geführte Wanderungen für unsere Mitarbeiter und Kunden geben. Denn unsere einzigarte Natur selbst zu erleben, ist der beste Ansporn, um sich mit vollem Engagement für ihre Erhaltung einzusetzen!“
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