Surteco: Umsatz liegt mit 436,3 Mio. Euro um drei Prozent unter Vorjahr

Im ersten Halbjahr 2025 gaben die Umsätze des Surteco Konzerns aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage sowie der im März 2025 beschlossenen Einstellung des Geschäfts mit Imprägnaten um -3 Prozent auf 436,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 447,6 Mio. Euro nach. Dies ging jetzt aus einer Mitteilung hervor. Auf der Ergebnisseite führten neben dem fehlenden Absatzvolumen ein ungünstiger Artikel- und Losgrößenmix zu einem Rückgang des bereinigten Ergebnisses vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA adjusted) um -11 Prozent auf 50,6 Mio. Euro (Vorjahr: 57,0 Mio. Euro). Das EBITDA reported – ohne die Bereinigung um außerordentliche Erträge, Transaktionskosten, Beratungskosten, Abschreibungen für Materialbestände aus der Geschäftsaufgabe der Imprägnate und Rückstellungen für Personalmaßnahmen – gab um -23 Prozent auf 43,3 Mio. Euro nach 56,4 Mio. Euro im Vorjahr nach.
Getrieben durch negative Währungskurseffekte aus Intercompanydarlehen in der Größenordnung von -7,3 Mio. Euro betrug der Konzernfehlbetrag -5,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025 nach einem Konzerngewinn von 13,8 Mio. Euro im Vorjahr. Insofern lag das Ergebnis je Aktie bei -0,35 Euro nach 0,89 Euro im ersten Halbjahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine zurückhaltende Nachfrage erwartet. Die Gesellschaft bestätigt die Prognose von einem Konzernumsatz im Bereich von 850 Mio. Euro bis 900 Mio. Euro und einem EBITDA adjusted im Bereich zwischen 85 Mio. Euro und 105 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation dürfte sich der Umsatz jedoch am unteren Bereich der Prognose bewegen.
„Wie erwartet gestalten sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin schwierig. Umso wichtiger ist die Fortsetzung unserer Strategie zur Optimierung unserer Kostenstruktur, des Ausbaus unseres Geschäfts außerhalb Europas und der Realisierung von Synergien innerhalb der Gruppe“, so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE.
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