Ästhetisches Licht für Möbel

Zwei Leuchten von Elektra haben innerhalb eines Jahres mehrfach durch ihr besonderes Design überzeugt: die Ringleuchte „LD 8228“ und das Nischensystem „LD 8177“. Im Kurzinterview erläutert Henrik Bültmann, Leiter Entwicklung und Konstruktion beim Spezialisten für Lichtsysteme aus Enger, wie das Unternehmen Design und Technik miteinander verbindet. Das Interview erscheint in der HK 1/26. Sie können es hier bereits online lesen.

Henrik Bültmann ist Leiter Entwicklung und Konstruktion bei Elektra. Foto: Elektra

Welche gestalterischen Prinzipien steuern bei Elektra die Entwicklung neuer Leuchten, damit diese sich harmonisch in Möbelsysteme einfügen?

Wir gestalten jede Lösung so filigran wie möglich. Die Lichtquelle bleibt idealerweise unsichtbar, damit Linien und Flächen des Möbels im Mittelpunkt stehen. Dabei achten wir darauf, dass unsere Produkte optisch möglichst wenig Raum beanspruchen und sich in Raster, Linien und Materialien integrieren.  

Wie entwickeln Sie ein Lichtkonzept, das sowohl ästhetisch wirkt als auch den Produktionsalltag der Möbelhersteller berücksichtigt?

Ein Beispiel dafür sind unsere Leuchten „LD 8112“ und „LD 8124“. Beide entstanden für denselben Kunden, unterscheiden sich aber im Einsatz: Die eine Variante eignet sich für Vitrinen, die andere für den Unterbau. Wir haben beide Profile so konzipiert, dass sie identische Fräsmaße nutzen. Dadurch spart der Kunde Maschinenzeit und erhält stabile Abläufe in der Fertigung. Grundsätzlich ist uns die einfache Montage unserer Lichtsysteme wichtig. Wir beschränken Bauteile auf das Wesentliche und entwickeln klare Konstruktionen. Gute Produkte entstehen, wenn sich diese zügig verbauen lassen, eine vernünftige Ausleuchtung bieten und die Wirkung des Möbels dezent unterstützen.  

Welche technischen Trends beeinflussen derzeit die Entwicklung filigraner Lichtsysteme für den Möbelbau, und wie reagiert Elektra darauf?

LED-Streifen werden kleiner, die Chips dichter gesetzt und gleichzeitig effizienter. Sie erzeugen mehr Helligkeit bei geringerem Energiebedarf. Diese Entwicklungen ermöglichen schmale Profile und feine Linienführungen. Wir greifen bei Elektra solche Fortschritte früh auf und übersetzen sie in Systeme, die Möbelherstellern gestalterische Freiheit und technische Sicherheit geben.

Weitere Premium-Artikel

Aktuelle Ausgaben:

HK 3/26 + Türen-Magazin 2026

In der HK 3/26 erwartet Sie ein großes Italien-Special: HK-Chefredakteur Markus Schmalz ist über den Brenner gereist und hat neben dem zu Egger gehörenden Holzwerkstoffhersteller SAIB den Beschlaghersteller FGV besucht, der 2024 von der Hettich-Gruppe übernommen wurde. Weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Möbelkante. Das Supplement „Türen-Magazin“ beleuchtet zudem neueste Entwicklungen aus der Branche.

Die aktuelle HK-Ausgabe und die Supplements sind exklusiv für unsere Print-Abonnenten und deshalb online nicht verfügbar. Ältere Ausgaben finden Sie in der Rubrik E-Magazine.

HK 3/26

Preiseinstieg trifft auf Premium

Wo steht der italienische Beschlaghersteller FGV zwei Jahre nach der Übernahme durch Hettich? Das weiß keiner besser als Uwe Kreidel. Seit 2024 führt der gebürtige Bielefelder das Unternehmen als CEO. Die HK besuchte Kreidel am…

Weiterlesen ›
HK 3/26

Feuer und Flamme für Kanten

Laser, Heißluft, Infrarot – das sind die gängigen Verfahren, mit denen heute Nullfugen-Kanten verarbeitet werden. Die Paul Ott GmbH bringt jetzt eine neue Technologie auf den Markt, die mit Wasserstoff arbeitet und den unsichtbaren Übergang…

Weiterlesen ›
HK 3/26

Neue Maßstäbe in Sachen Recycling

Als SAIB 2022 Teil der Egger-Gruppe wurde, lagen die Synergien auf der Hand. Während der italienische Holzwerkstoffhersteller Zugang zum internationalen Egger-Netzwerk erhielt, baute das österreichische Unternehmen seine Marktposition südlich der Alpen aus. Doch hinter der…

Weiterlesen ›